Verbrechensverhütung - Crime prevention

Persönliche Sicherheit

Planen Sie im Voraus

  • Erstellen Sie eine Liste mit den Telefonnummern der Personen, die Sie im Notfall anrufen können. Haben Sie ein Telefon neben Ihrem Bett.
  • Bitten Sie Ihre Nachbarn um Hilfe. Bitten Sie Ihre Nachbarn beispielsweise, Ihren Briefkasten zu leeren, während Sie im Urlaub sind.
  • Legen Sie sich bei Bedarf einen persönlichen Alarm zu, den Sie im Notfall aktivieren können.
  • Lassen Sie Ihr Haus mit einer Überwachungs-/Alarmanlage ausstatten.

Lassen Sie sich nicht betrügen

  • Wenn eine fremde Person an Ihrer Haustür klingelt und Sie bittet, das Telefon benutzen zu dürfen, bieten Sie der Person an, den Anruf für sie zu tätigen. Es ist nicht nötig, dass diese Person Ihr Haus betritt, und Sie müssen die Tür auch nicht öffnen.
  • Gehen Sie auf keine Geschäfte ein, die Ihnen an Ihrer Haustür oder über das Telefon angeboten werden.
  • Diskutieren Sie nicht Ihre Finanzen mit fremden Personen und geben Sie weder Ihre Bankverbindung noch Kreditkartennummer über das Telefon heraus.
  • Holen Sie sich mehrere Angebote ein, bevor Sie Aufträge an Handwerksleute vergeben, oder lassen Sie sich jemanden von Freunden empfehlen.
  • Wenn Sie glauben, dass jemand versucht, Sie zu betrügen, setzen Sie sich mit der Polizei in Verbindung.

Allgemeine Sicherheitstipps

  • Bewahren Sie keine großen Geldbeträge und teuren Schmuck zu Hause auf.
  • Geben Sie niemals preis, dass Sie allein zu Hause sind.
  • Lassen Sie einen Weitwinkelspion in Ihre Haustür einbauen.
  • Installieren Sie eine Sicherheitskette von innen an Ihrer Haustür.
  • Geben Sie niemals Ihren Namen und Ihre Adresse an Personen aus, die Sie unter dem Vorwand, sich verwählt zu haben, anrufen.
  • Fragen Sie bei Ihrem Kontakt für Neighbourhood Support (Nachbarhilfe) nach einer Sicherheitscheckliste.

Fahren in Neuseeland

Jeder Fahrer auf neuseeländischen Straßen muss über einen gültigen Führerschein verfügen. In Neuseeland herrscht Linksverkehr. Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt in Ortschaften bei 50 km/h und auf den meisten offenen Straßen bei 100 km/h. Änderungen der Geschwindigkeitsbegrenzung werden über Verkehrsschilder angekündigt. Bei Überschreitung der Geschwindigkeitsbegrenzung droht Ihnen eine Mahngebühr oder der Führerscheinentzug. Wenn Sie über einen gültigen ausländischen oder einen internationalen Führerschein verfügen, dürfen Sie damit ein Jahr lang nach Ankunft in Neuseeland fahren. Wenn Sie keinen ausländischen oder internationalen Führerschein haben, ist Ihnen das Fahren in Neuseeland untersagt. In diesem Fall müssen Sie einen Antrag auf einen neuseeländischen Führerschein stellen. Wenn sich bei einer Polizeikontrolle herausstellt, dass Sie ohne Führerschein gefahren sind, wird Ihnen eine Mahngebühr auferlegt und Sie dürfen erst wieder fahren, wenn Sie einen gültigen Führerschein vorlegen können. Einen Führerschein bekommen Sie nicht bei der Polizei. Um einen Antrag auf einen neuseeländischen Führerschein zu stellen, rufen Sie bei Land Transport New Zealand unter der Telefonnummer 0800 822422 an oder setzen Sie sich mit einer Führerscheinstelle in Ihrer Nähe in Verbindung. Weitere Informationen außerdem unter: Fahrinformationen für Besucher und Neueinwanderer von Land Transport New Zealand.

Wenn Sie Opfer eines Verbrechens oder Verkehrsunfalls sind

  • Die New Zealand Police ist für die Untersuchung von Straftaten und Verkehrsunfällen und die Sicherheit der Menschen in Neuseeland verantwortlich.
  • Wenn Sie einen Straftat oder einen Verkehrsunfall beobachten oder selbst Opfer einer Straftat sind, rufen Sie die Polizei an und bitten Sie um Hilfe. Es ist wichtig, dass Sie die Polizei so schnell wie möglich benachrichtigen.
  • Wählen Sie im Notfall die Nummer 111, um die Polizei anzurufen.
  • In vielen Fällen wird die Polizei den Ort aufsuchen, an dem das Verbrechen begangen wurde (den Tatort).
  • Bei Situationen, die kein Notfall sind wird die Polizei Sie möglicherweise bitten, eine Polizeidienststelle aufzusuchen, um einen offiziellen Bericht abzugeben.
  • Die Polizei wird Sie möglicherweise zur Straftat befragen, um Informationen und Beweise aufzunehmen und den oder die Täter aufzuspüren und ggf. festzunehmen.
  • Die Erfolgsquote der New Zealand Police in Bezug auf Festnahmen von Tätern und dem Aufklären von Fällen ist sehr hoch.
  • Wenn Sie eine Person beobachtet haben, die eine Straftat begangen oder einen Verkehrsunfall verursacht hat, können Sie der Polizei helfen, indem Sie ihr mitteilen, wie diese Person ausgesehen hat. Dies wird als gute Personenbeschreibung bezeichnet.
  • Victim Support (Opferhilfe) ist eine weitere Organisation, die der Polizei bei ihren Ermittlungen hilft und Sie nach einem Verkehrsunfall oder einem Verbrechen unterstützt.
  • Victim Support steht Ihnen bei allen Fragen und Sorgen zur Seite, die Sie als Opfer oder Zeuge eines Verbrechens haben können.
  • Wenn die Person, die die Straftat begangen oder den Verkehrsunfall verursacht hat, verhaftet wird, kann es sein, dass sie oder er vor Gericht gestellt wird.
  • Unter Umständen werden Sie ebenfalls vor Gericht geladen, um auszusagen, was diese Person Ihnen angetan hat. Informationen über den Gerichtsprozess erhalten Sie von sogenannten Court Victim Advisers (Opfer- und Zeugenberatung).
  • In Neuseeland haben alle Opfer bestimmte Rechte, zu denen unter anderem der Anspruch auf eine höfliche und mitfühlende Behandlung gehört. Das Victims' Rights Act 2002 (Gesetz zum Opferrecht) legt die Rechte fest, die Sie als Opfer haben.

Häusliche Gewalt

  • In Neuseeland ist häusliche Gewalt eine Straftat. Die Polizei nimmt diese Straftat sehr ernst.
  • Es ist gegen das Gesetz, eine Person körperlich, sexuell oder psychologisch zu misshandeln.
  • Beispiele häuslicher Gewalt sind das Schlagen oder Treten eines Familienmitglieds, Beschädigung von Eigentum, um eine andere Person zu verletzen, jemanden durch permanente Erniedrigung zu kontrollieren, Mobbing, sexuelle Misshandlung, bei einer Person zur Unterdrückung das Geld, die Zeit, das Auto oder die Kontakte mit Freunden zu kontrollieren.
  • Die üblichste Art der häuslichen Gewalt ist die Gewalt gegen Frauen und Kinder. Ca. 85 % aller Opfer, die sich bei der Polizei melden, sind Frauen.
  • Die Polizei ist sich außerdem der schweren Schäden bewusst, die Kinder erleiden, die häusliche Gewalt sehen oder hören. Darüber hinaus unternimmt die Polizei alles in ihrer Macht stehende, um Kinder vor Gefahren zu schützen.
  • Wenn Sie oder eines Ihrer Familienmitglieder direkt der Gefahr häuslicher Gewalt ausgesetzt ist, rufen Sie die Polizei unter der Nummer 111 an.
  • Wenn es in Ihrem Haushalt zu häuslicher Gewalt kommt, sollten Sie mit jemandem darüber sprechen, dem Sie vertrauen. Rufen Sie einen Freund oder eine Freundin an, ein Familienmitglied oder eine der folgenden aufgelisteten Selbsthilfegruppen an. Wenn Sie nicht wissen, mit wem Sie sprechen sollen, rufen Sie die Polizei an.
  • Personen, die unter häuslicher Gewalt leiden, können eine Schutzanordnung beantragen. Lassen Sie sich von einem Anwalt oder einer der folgenden aufgelisteten Selbsthilfegruppen beraten.
  • Schutzanordnungen werden vom Zivilgericht erlassen und geben der beantragenden Person und ihren Kindern rechtlichen Schutz gegen häusliche Gewalt.
  • In einer Schutzanordnung wird der Name der misshandelnden Person genannt und ausdrücklich erläutert, was dieser Person erlaubt wird und was nicht. Beispielsweise kann eine Schutzanordnung bestimmen, dass die Person kein Eigentum beschädigen oder die Beschädigung von Eigentum androhen darf.
  • Unter normalen Umständen kann eine Schutzanordnung noch am selben Tag oder innerhalb weniger Tage nach Antragstellung erlassen werden.
  • Eine Schutzanordnung kann auch zum Schutz Ihres Zuhauses und Ihres Eigentums dienen.
  • Wenn die betreffende Person die Schutzanordnung missachtet, kann die Polizei sie verhaften. In diesem Fall wird die Person vor das Amtsgericht gestellt und zu einer Geldbuße oder Gefängnisstrafe verurteilt.
  • Weitere Informationen über Schutzanordnungen und den Domestic Violence Act (Gewaltschutzgesetz) finden Sie unter diesem Link.
  • In Neuseeland gibt es äußerst strenge Gewaltschutzgesetze. Weitere Informationen über diese Gesetze finden Sie im Domestic Violence Act 1995 oder auf der Family Court (Familiengericht) Webseite.
  • Außerdem erhalten Sie Unterstützung an den folgenden anderen Stellen:

Kinderaufsicht in Neuseeland

  • Nach neuseeländischem Recht haben alle Kinder und Jugendlichen ein Recht auf Sicherheit und Geborgenheit.
  • Es ist wichtig, dass Sie darauf achten, dass Ihre Kinder sicher sind und kein Opfer von Straftaten werden oder selbst in die Kriminalität verfallen.
  • In Neuseeland besteht für alle Kinder unter 14 Jahre die Aufsichtspflicht. Lassen Sie ein Kind unter 14 Jahre niemals allein im Auto oder zu Hause.
  • Kinder unter Sieben dürfen nur im Auto mitgenommen werden wenn sie in einem ihrer Größe und Alter entsprechendem Kindersitz gesichert sind.
  • Wenn Sie das Haus ohne Ihre Kinder verlassen möchten, bitten Sie ein Familienmitglied oder Freunde, denen Sie vertrauen, Ihre Kinder zu beaufsichtigen. Wenn jemand Ihre Kinder beaufsichtigt, während Sie bei der Arbeit oder anderweitig außer Hause sind, muss diese Person mindestens 14 Jahre alt sein.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Kinder Sie oder eine andere Vertrauensperson jederzeit erreichen können. Geben Sie ihnen beispielsweise Ihre Telefonnummer am Arbeitsplatz oder Ihre Handy-Nummer.
  • Wenn Sie glauben, dass Ihr Kind einem Verbrechen zum Opfer gefallen oder selbst an einer Straftat beteiligt ist, sprechen Sie mit der Polizei.
  • Spezielle Polizeibeamte, sogenannte „Youth Aid Officers“ (Jugendpolizei), sindspeziell für Jugendkriminalität ausgebildet. Diese Beamten können Ihnen aufzeigen wie sie Ihre Kinder am besten schützen können.
  • Die Polizei in Neuseeland hat außerdem sogenannte Schulpolizisten die eng mit Lehrern zusammenarbeiten. Jungen Menschen lernen Verhaltensmuster die es ermöglichen Gefahren zu erkennen und in Konflikt- und Gefahrenssituationen angemessen zu reagieren.
  • Sprechen Sie mit der Schule, um zu erfahren, was den Kindern in Bezug auf Sicherheit vermittelt wird.
  • Versuchen Sie, Ihre Kinder in den Schulferien zu sportlichen oder anderen Aktivitäten zu motivieren. Viele Gemeinden haben Ferienprogramme, um die Kinder und Jugendlichen in den Ferien zu beschäftigen.
  • Bei Kindern und Jugendlichen, die an sportlichen oder anderen positiven Aktivitäten beteiligt sind, ist die Neigung zur kriminellem Verhalten wesentlich geringer.

Hausfriedensbruch

  • Als Hausfriedensbruch bezeichnet man das vorsätzliche Eindringen einer Person in eine Wohnung oder Geschäftsräume.
  • Hausfriedensbruch ist eine Straftat.
  • Eine Person, die Hausfriedensbruch begeht, kann zum Verlassen des Ortes angewiesen werden oder Hausverbot erteilt bekommen.
  • Jede Person kann Hausverbot erteilt bekommen, selbst Kinder. Wenn beispielsweise eine Person etwas aus einem Geschäft gestohlen hat, kann der Besitzer des Geschäfts dieser Person Hausverbot erteilen.
  • Die Erteilung von Hausverbot ist eine formelle Anweisung, sich von dem jeweiligen Grundstück fernzuhalten.
  • Wenn eine Person das Hausverbot ignoriert und versucht, das Grundstück zu betreten, kann die Polizei gerufen werden, um die Person entfernen.
  • Die Polizei kann eine Person wegen Hausfriedensbruch verhaften.
  • Eine Person kann wegen Hausfriedensbruch zu einer Geldbuße von bis zu NZ$ 1000 (ca. € 500) verurteilt oder gar für bis zu drei Monate inhaftiert werden.
  • Ein Hausverbot kann für bis zu zwei Jahre erteilt werden.

Entführung und Erpressung

Entführung, Erpressung oder der Versuch der Entführung oder die Erpressung von Geldsummen gelten in Neuseeland als schwerwiegende Verbrechen. Als Entführung bezeichnet man das unrechtmäßige Festhalten einer Person gegen ihren Willen. Als Erpressung bezeichnet man das Erzwingen der Übergabe von Eigentum (einschließlich Geld) unter Drohungen oder die Nötigung des Opfers zu bestimmtem Verhalten. Diese Taten gelten als schwere Verbrechen und sind mit bis zu 14 Jahren Gefängnis strafbar. In über 70 Prozent aller Entführungs- und Erpressungsfälle, die der New Zealand Police gemeldet werden, werden die Straftäter verurteilt.Police in New Zealand result in offenders being prosecuted.

Hassverbrechen

Die New Zealand Police ebenso wie die neuseeländische Bevölkerung toleriert keine rassistisch ausgerichteten Straftaten. Diese Straftaten werden auch „Hassverbrechen“ genannt. Jede Meldung eines Hassverbrechens wird von der Polizei gründlich untersucht. Die Polizei arbeitet eng mit Vertretern von ethnischen Gemeinschaften und Organisationen wie z. B. der Human Rights Commission (Menschenrechtskommission) zusammen, um die Rechte und Freiheiten aller Gemeinschaften in Neuseeland zu schützen. Wenn Sie irgendwelche rassistisch ausgerichteten Misshandlungen oder Gewalttaten gegen Mitglieder Ihrer Familie oder Gemeinde bemerken, sollten Sie diese umgehend melden.

Einwanderungsbetrug

Sie haben die Wahl, einen Einwanderungsberater oder Vertreter zu bestellen. Allerdings sind Sie für sämtliche Dokumente, die Ihr Einwanderungsberater oder Vertreter bei der Einwanderungsbehörde für Sie einreicht, verantwortlich. Die Bereitstellung falscher Visa, Aufenthaltserlaubnisse und anderer Dokumente gilt als Betrug und wird von der Polizei strengstens verfolgt. Wenn Sie glauben, dass jemand Ihnen vorsätzlich falsche Informationen oder Ratschläge zum Thema Einwanderung gegeben hat und Sie für diesen Service bezahlt haben, sollten Sie dies der Polizei und dem New Zealand Immigration Service (Neuseeländische Einwanderungsbehörde) melden.

Finanzbetrug

Um zu verhindern, dass Sie einem Finanzbetrug zum Opfer fallen, empfiehlt die Polizei, bei Krediten und Investitionen nur mit bekannten und seriösen Finanzinstituten Geschäfte abzuschließen. Bewahren Sie Kreditkarten, Bankkarten und PIN-Nummern an einem sicheren Ort auf. Geben Sie keine Ihrer PIN-Nummern an Dritte weiter. Wenn Sie einen Scheck als Bezahlung für Waren oder Dienstleistungen entgegen nehmen, bitten Sie die ausstellende Person stets, sich auszuweisen. Wenn Sie glauben, dass eine Person oder ein Finanzunternehmen versucht, Sie zu betrügen, setzen Sie sich bitte mit der Polizei in Verbindung. Weitere Informationen finden Sie unter Scheckbetrug und Kreditkartenbetrug.

Was ist zu tun, wenn...

Bei Ihnen eingebrochen wurde

  • Wenn Sie bei Ihrer Ankunft zu Hause feststellen, dass bei Ihnen eingebrochen wurde und Sie glauben, dass der Einbrecher noch in Ihrem Haus ist, betreten Sie es auf keinen Fall. Rufen Sie von einem anderen Telefon sofort über die Notrufnummer 111 die Polizei an. Weitere Informationen finden Sie auch unter Meldung einer Straftat
  • Wenn Sie glauben, dass der Einbrecher Ihr Haus verlassen hat, melden Sie den Einbruch telefonisch oder persönlich bei der nächsten Polizeidienststelle.
  • Wenn Sie den Einbruch persönlich bei der Polizeidienststelle melden, sollten Sie eine schriftliche Bestätigung Ihrer Anzeige erhalten. Diese wird „Complaint Acknowledgement Form“ genannt. Diese Bestätigung enthält das Aktenzeichen und den Namen des Polizeibeamten, der die Anzeige aufgenommen hat.
  • Berühren Sie keine Gegenstände, die der Einbrecher unter Umständen berührt oder bewegt haben kann, da die Polizei diese für die Beweisaufnahme benötigt. Die Polizei wird beispielsweise nach Fingerabdrücken suchen, die der Einbrecher möglicherweise hinterlassen hat.
  • Wenn Sie eine Hausratversicherung haben, sollten Sie diese umgehend über den Einbruch informieren.
  • Um nach einem Einbruch einen Anspruch bei der Versicherung anzumelden, benötigen Sie das polizeiliche Aktenzeichen.
  • Die folgenden Links bieten Ihnen hilfreiche Hinweise über das Einbruchrisiko in Neuseeland und wie Sie es verhindern können:
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Wenn Sie an einem Autounfall beteiligt sind

  • Wenn Sie an einem Autounfall beteiligt sind, ist es besonders wichtig, dass Sie die Ruhe bewahren.
  • Halten Sie an und prüfen Sie, ob jemand verletzt ist oder irgendwelcher Schaden entstanden ist.
  • Wenn jemand verletzt wurde, rufen Sie die Notrufnummer 111 an und fragen Sie nach der Polizei und einem Krankenwagen. Wenn Sie den Telefonanruf nicht selbst tätigen können, bitten Sie jemand anderen, dies für Sie zu tun. Die Polizei wird herausfinden, wer den Unfall verursacht hat.
  • Wenn diese Person den Unfall aufgrund eines Verstoßes gegen die neuseeländischen Straßenverkehrsgesetze verursacht hat, kann sie von der Polizei verhaftet werden.
  • Bei weniger ernsten Autounfällen ohne Verletzte, kommt die Polizei unter Umständen nicht zum Unfallort. Der Unfall muss allerdings trotzdem der Polizei gemeldet werden.
  • Wenn Sie an einem Autounfall beteiligt sind, sind Sie gesetzlich dazu verpflichtet, diesen innerhalb von 24 Stunden zu melden.
  • Wenn Sie eine Kraftfahrzeugversicherung haben, sollten Sie diese von Ihrem Unfall unterrichten.
  • Um nach einem Autounfall einen Anspruch bei der Versicherung anzumelden, benötigen Sie das polizeiliche Aktenzeichen.
  • Geben Sie jedem Fahrer bzw. jeder Person, dessen Fahrzeug oder Eigentum beschädigt wurde, Ihren Namen und Ihre Anschrift. Wenn weitere Fahrer an dem Autounfall beteiligt waren, versuchen Sie herauszufinden, ob bzw. bei welcher Versicherung sie versichert sind.
  • Wenn Sie Ihr Auto nach dem Unfall nicht mehr fahren können, sollten Sie es einbruch- und diebstahlsicher zurücklassen. Schieben oder fahren Sie es beispielsweise an den Straßenrand und schließen Sie es ab. Nehmen Sie alle persönlichen Wertsachen heraus.

Wenn Sie fahren

untersagt. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind einzuhalten und es besteht Anschnallpflicht.

  • Die New Zealand Police ist dafür verantwortlich sicherzustellen, dass jeder Verkehrsteilnehmer die neuseeländischen Straßenverkehrsgesetze beachtet.
  • Bei Missachtung dieser Gesetze droht der Führerscheinentzug oder die Beschlagnahmung des Fahrzeugs. In einigen Fällen kann es sogar zur Inhaftierung kommen.
  • In Neuseeland ist das Mindestalter für den Führerscheinerwerb 16 Jahre.
  • Um ein Motorrad fahren zu dürfen, Sie benötigen Sie einen Motorradführerschein
  • Führen Sie Ihren Führerschein beim Fahren stets mit sich.
  • Ihr Auto muss außerdem über eine aktuelle Warrant of Fitness (WoF = entspricht dem TÜV in Deutschland) und Registration (Zulassung – wird in Neuseeland alle 6 bzw. alle 12 Monate erneuert) verfügen.
  • Bitten lesen Sie sich die neuseeländische Straßenverkehrsordnung (Road Code), welche unsere Straßenverkehrsregeln ausführlich erklärt.
  • Kinder unter Sieben dürfen nur im Auto mitgenommen werden wenn sie in einem ihrer Größe und Alter entsprechendem Kindersitz gesichert sind
  • In Neuseeland ist Fahren nach Alkoholgenuss
  • Jede Person im Auto muss angeschnallt sein. Dazu gehören auch die Personen auf dem Rücksitz.

Wenn Sie um Ihr Geld oder Eigentum bedroht werden